Artikel Nr. 1503

Neue Ansätze zur Behandlung von Ekzemen

Raue, trockene Haut, Juckreiz, Bläschenbildung, nässende Schuppen oder rote Pusteln… Die Symptome des Ekzems sind mannigfaltig. Eines jedoch haben sie gemeinsam: Sie sind unästhetisch und unangenehm.

Präparate auf der Basis von Aloe vera zur Behandlung von Ekzemen weisen keinerlei Nebenwirkungen und Anwendungseinschränkungen auf.

Unterschieden werden zwei Formen der entzündlichen Hautaffektion: das Kontaktekzem und die atopische Dermatitis oder Neurodermitis. Erstere wird durch eine überschiessende Reaktion des Körpers auf ein Allergen ausgelöst (z. B. Schaumgummi, Putzmittel usw.). Die atopische Dermatitis hingegen ist oft Veranlagungssache, kann aber ebenfalls durch Allergene in Lebensmitteln (Eiern, Nüssen usw.) oder durch äusserliche Faktoren (Pollen, Tierhaare usw.) ausgelöst werden. Sie betrifft hauptsächlich Kleinkinder.

Bei der Behandlung von Ekzemen sollte wenn möglich die Ursache angegangen werden. Unabhängig vom allergieauslösenden Stoff können Antihistaminika (Antiallergika) zur Einnahme und Corticoide (Cortison und Cortisonderivate) zur lokalen Anwendung verschrieben oder empfohlen werden. Corticoide dürfen allerdings nur für einen kurzen Zeitraum eingesetzt werden und nur, wenn es wirklich notwendig ist, da sie erhebliche Nebenwirkungen aufweisen und lediglich die Symptome der Krankheit bekämpft werden. Umso mehr, als wirksame und sehr gut verträgliche Alternativen existieren!

Eine Pflanze, die sich in der Dermatologie bewährt hat

Aloe vera (Aloe barbadensis) wirkt äusserlich angewendet entzündungshemmend, juckreizstillend, regenerierend und wundheilend. In Kombination mit feuchtigkeitsspendenden Substanzen wie Glyzerin und Wachs bietet sie eine sehr interessante Möglichkeit zur Behandlung von Ekzemen.  Solche Präparate eignen sich auch für Kinder und schwangere Frauen. Die Haut soll aber auch von innen genährt werden. Besonders hilfreich sind Gammalinolensäure (Borretsch- und Nachtkerzenöl) und EPA (Fisch- oder Krillöl) in Kombination mit mindestens 100 IE Vitamin E. Für ein optimales Ergebnis sollte zuerst eine Reinigungskur durchgeführt werden, damit der Organismus  entschlackt und aufnahmefähiger für andere Behandlungen wird.

 

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Isabelle Hulmann Rita Ducret-Costa

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