Artikel Nr. 5009 | Ausgabe Nr 98 | 2019

Sportverletzungen: Unterstützung durch Ernährung und Homöopathie

Übersäuerung und Oxidation vermindern die Funktionsfähigkeit von Muskeln und anderen Weichteilen beim Trainieren und erhöhen die Verletzungsanfälligkeit.

Mangelndes Training oder Aufwärmen, schlecht ausgeheilte frühere Verletzungen, eher dürftige Ausrüstung, Selbstüberschätzung, eine falsche Bewegung, ein Sturz: Die Liste der Ursachen von Unfall- oder Sportverletzungen ist lang.

Die Rolle der Ernährung

Erstaunlicherweise gilt auch eine unausgewogene Ernährung als Risikofaktor, genauer gesagt: die Gewebeübersäuerung und eine unzureichende Versorgung mit Antioxidantien.
Übersäuerung und tendenzielle Oxidation vermindern die Funktionsfähigkeit der Muskeln während des Trainings und erhöhen die Verletzungsanfälligkeit. Folgendes ist deshalb zu meiden oder strikt einzuschränken: reiner Zucker und Süssigkeiten, raffiniertes Getreide und ebensolche Getreideprodukte, gehärtete Fette sowie Alkohol. Antioxidantien wie z. B. Vitamin E, Selen, Zink oder Coenzym 10 sollten als Kur supplementiert werden.

Wenn es trotzdem passiert …

… gilt die PECH-Regel für Erste Hilfe: P = Pause; E = Eis; C = Compression (Druckverband); H = Hochlagern.
Harmlosere Verletzungen bedürfen keiner ärztlichen Versorgung. Entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente zur inneren und/oder äusseren Anwendung gibt es viele.
Manche bevorzugen aber natürliche Lösungen, wie die Homöopathie, die sich für alle gleichermassen eignet (schon ab 2 Jahren) und ohne unerwünschte Nebenwirkungen auskommt.
Ein Präparat mit 14 homöopathisch dosierten Heilpflanzen bietet sich für die örtliche Anwendung (Gel oder Salbe) oder zum Einnehmen an. Sie wirken synergetisch und ergänzen sich gegenseitig.
Calendula officinalis, Arnica montana, Symphytum officinalis und Bellis perennis zeichnen sich vor allem durch ihre wundheilungsfördernde Wirkung aus. Arnica montana, Chamomilla recutita, Hypericum perforatum sowie Aconitum napellus wirken schmerzstillend. Achillea millefolium, Bellis perennis und Atropa belladonna wiederum werden zur Regulierung der Blutgerinnung verwendet. Die Kombination dieser Pflanzen wirkt auch abschwellend und lindert damit Bewegungseinschränkungen.

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Isabelle Hulmann Rita Ducret-Costa

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